Jionova und die Farbedelsteine

Jionova Hair Jewels zeichnet sich durch die Verarbeitung von exklusiven, qualitativ hochwertigen Farbedelsteinen aus. Edelsteine, also Mineralien, können auf ganz unterschiedliche Weisen entstehen.

Entstehung

Edelsteine, also Mineralien, entstehen meistens unter großem Druck aus glutflüssigen Schmelzen und Gasen tief im Erdinneren. Durch Vulkaneruption gelangen sie mit der Lava an die Erdoberfläche und kristallisieren.

Abbau-Farbedelsteine

Abbildung 1:

Ein Vulkan bricht aus und baut dabei einen Kegel auf. Dies geschieht sehr schnell. Man geht davon aus, dass der Transport der Edelsteine zur Erdoberfläche innerhalb nur weniger Stunden geschieht. Den allmählichen Druckausgleich einer „normalen“ Vulkaneruption, bei der heißes, Diamanten enthaltenes Magma langsam aus großen Tiefen an die Erdoberfläche blubbert, würden die Edelsteine nicht überstehen. Sie zerfielen dabei vielmehr zu dem für Gemmologen wertlosen Graphit. Deshalb vermuteten Geowissenschaftler schon seit langem, dass es sich bei den Kimberliten um besondere Vulkanausbrüche handelt, in denen Magma innerhalb kürzester Zeit vom Erdmantel zur Oberfläche aufsteigt.

Abbildung 2:

Durch das Wetter wird der Vulkankegel langsam abgetragen.

Abbildung 3:

Aufgrund der Vegetation findet häufig eine Fremdüberdeckung statt und ebnet somit den Kegel ein.

Abbildung 4:

Im Tagebau wird die Schlotfüllung, im Untertagebau der Stollen bearbeitet.

Härte

Es gibt verschiedene Härtearten bei den Edelsteinen.

Vor über 150 Jahren führte der Wiener Mineraloge Friedrich Mohs (1773 – 1839) den Begriff der Ritzhärte für Mineralien ein. Mohs definiert sie als den Widerstand, den ein Mineral beim Ritzen mit einem scharfen Gegenstand entgegenbringt. Bis heute ist in der ganzen Welt die Mohssche Härteskala mit den 10 verschiedenen harten Mineralien als Vergleichsskala bekannt. Dabei steht die Nummer 1 für das weichste und die Nummer 10 für den härtesten Grad. Ein höherer Grad ritzt immer niedrigere Eingestuftes, gleich harte Mineralien ritzen sich nicht.

Härteskala-Edelsteine

Farbe und Lichteffekte bei Farbedelsteinen

Bei Schmucksteinen steht die Farbe im Vordergrund, nicht wie bei Diamanten etwa das Gewicht oder die Reinheit.

Die Farbe allein identifiziert jedoch noch nicht den Stein. Es gibt viele Edelsteine, die die gleiche Farbe haben, und es gibt widerrum einige Edelsteine, die in verschiedenen Farben auftreten – so sind zum Bespiel der Turmalin und der Peridot beide grün. Den Turmalin gibt es aber noch in weiteren Farben: neben unzähligen Grüntönen (Hell- Mint- oder Petrolgrün bis hin zu Dunkelgrün) kann er auch pink, rosa, gelb oder braun sein. Der Peridot hingegen ist bisher nur in den Farben Gelbgrün, Olivgrün und bräunlich gefunden worden.

Farbedelsteine beeindrucken durch faszinierende Lichtreflexe. Es gibt Schmucksteine, die in unterschiedliche Richtungen verschiedene Farben oder Farbtiefen haben. Sobald zwei Hauptfarben sichtbar sind, spricht man von Dichroismus, bei drei Farben heißt es Trichroismus. Der Begriff Pleochroismus wird als Sammelbezeichnung für beide Arten genutzt.